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Pressemeldungen 2007

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26.10.2007

Staatssekretär Karl Diller stellt in Marburg Gedenkmünze und Sonderbriefmarke "800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen" vor

In vielen Ländern Europas wird in diesem Jahr der 800. Geburtstag Elisabeths von Thüringen, der 1235 heiliggesprochenen Fürstin, begangen. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt das Jubiläum mit der Herausgabe eines Sonderpostwertzeichens und einer 10-Euro-Gedenkmünze im November 2007 .

800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen | Copyright: Bundesministerium der Finanzen
800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen | Copyright: Bundesministerium der Finanzen
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Karl Diller , stellt die Briefmarke und die Münze am

29. Oktober 2007
um 11.00 Uhr
in der Elisabethkirche zu Marburg
Elisabethstraße 6
35037 Marburg


der Öffentlichkeit vor.

Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens und die Gedenkmünze überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an Bischof Dr. Christoph Kähler , Stellv. Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, an Bischof Heinz-Josef Algermissen aus Fulda, an den Oberbürgermeister von Marburg, Egon Vaupel , an Vizepräsident Dr. Volker Knöppel , Evangelisches Landeskirchenamt, Kassel, an Dr. Richard Laufner , Leiter des Kulturamtes Marburg, sowie an Dr. Jürgen Römer aus Kassel, Geschäftsführer für das Elisabethjahr.

Elisabeth von Thüringen gilt heute sowohl der römisch-katholischen Konfession als auch der evangelischen Kirche als eine herausragende Gestalt der Kirchengeschichte. Die im Jahr 1207 geborene ungarische Königstochter Elisabeth von Thüringen kam als Vierjährige an den thüringischen Landgrafenhof, um den künftigen Fürsten Ludwig IV. zu heiraten. Schon früh engagierte sie sich unter franziskanischem Einfluss für Arme, Kranke und sozial Benachteiligte. Ihre radikale Hinwendung zum Nächsten unter Aufgabe ihres ursprünglichen Standes kann als beispielhaft gelten. Nach dem frühen Tod ihres Mannes gründete Elisabeth in Marburg a.d. Lahn ein Hospital. Nach dreieinhalbjähriger aufopferungsvoller Arbeit starb sie völlig entkräftet am 17. November 1231 mit 24 Jahren; schon 1235 erfolgte Ihre Heiligsprechung. Elisabeth wurde als Inbegriff der Barmherzigkeit über die Jahrhunderte hinweg als Heilige verehrt.

Das Motiv der Briefmarke, die einen Wert von 55 Cent hat, entwarf der Grafiker Prof. Dieter Ziegenfeuter aus Dortmund.

Der Entwurf für die 10-Euro-Gedenkmünze stammt von Barbara G. Ruppel aus Krailling. Auf der Bildseite wird das Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen durch vier Motive dargestellt. Die an eine gotische Skulptur erinnernde Darstellung der Heiligen Elisabeth und ihre Plastizität unterstreichen die inhaltliche Aussage der Aufopferung für die Bedürftigen und Kranken. Die Wertseite zeigt einen betont detailliert ausgearbeiteten, ebenfalls gotisch anmutenden Adler. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift

"WIR SOLLEN DIE MENSCHEN FROH MACHEN"

Die Gedenkmünze besteht - wie die bisherigen deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen - aus 18 Gramm "Sterlingsilber" (925er Silber).

Vom 8. November 2007 an kann die 10-Euro-Gedenkmünze bei den Banken und Sparkassen sowie den Filialen der Deutschen Bundesbank erworben werden. Vom gleichen Tag an ist auch die Briefmarke in allen Verkaufsstellen der Post verfügbar.